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		<title>Lehrstuhl für Tierökologie und Tropenbiologie (Zoologie III)</title>
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			<title>Lehrstuhl für Tierökologie und Tropenbiologie (Zoologie III)</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 01 Feb 2012 07:25:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Transgener Mais schadet Bienenlarven nicht</title>
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			<description>Wie gut vertragen Bienen die Pollen von gentechnisch verändertem Mais in ihrer Nahrung? Diese Frage ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Wie gut vertragen Bienen die Pollen von gentechnisch verändertem Mais in ihrer Nahrung? Diese Frage haben Wissenschaftler der Universität Würzburg zum ersten Mal unter kontrollierten Bedingungen im Feld und im Labor untersucht. Ein erstes Ergebnis liegt jetzt vor.</strong></p>
<p class="bodytext">Erhalten Bienenlarven mit ihrer Nahrung Pollen von gentechnisch veränderten Maissorten verabreicht, hat das keine Konsequenzen für sie. Der Vergleich mit Larven, die mit konventionellen Maispollen aufgezogen wurden, zeigt jedenfalls keine Unterschiede: Weder steigt die Sterblichkeitsrate an, noch weisen die Larven Entwicklungsstörungen auf. Auch die Gewichtszunahme verläuft absolut identisch. </p>
<p class="bodytext">Das ist – in aller Kürze – das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern vom Biozentrum der Universität Würzburg. Professor Ingolf Steffan-Dewenter, Inhaber des Lehrstuhls für Zoologie III, sein wissenschaftlicher Mitarbeiter Dr. Stephan Härtel und der Doktorand Harmen Hendriksma haben dafür eine Technik eingesetzt, die es erlaubt, Bienenlarven unter kontrollierten Bedingungen im Labor zu züchten und zu untersuchen. </p>
<h4><b>Das Laborexperiment </b></h4>
<p class="bodytext">Fünf Tage lang haben die Wissenschaftler Bienenlarven mit einer speziellen Diät ernährt. Dem verabreichten Futtersaft gaben sie dabei exakt die Menge an Pollen mit, die auch in der Natur in dem speziellen Futtersaft der Ammenbienen zu finden ist. Drei Larvengruppen erhielten die Pollen konventioneller Maissorten. Eine Gruppe bekam als Nahrungszusatz Pollen der gentechnisch veränderten Maissorte MON810, die ein für den Maiszünsler giftiges Protein bildet. Eine weitere Gruppe von Bienenlarven erhielt die Pollen einer Maissorte, die gleich drei Gene zur Bekämpfung von Maisschädlingen enthält: Unter anderem gegen den Maiszünsler und den Maiswurzelbohrer. </p>
<p class="bodytext">„Diese Gene sorgen dafür, dass die Maispflanzen Proteine produzieren, die Schädlinge bereits im Larvenstadium töten“, erklärt Harmen Hendriksma. Bt-Toxin heißen diese Proteine in der Fachsprache. Über die Nahrung aufgenommen, üben sie ihre toxische Wirkung im Darm aus. Dort sollten sie auch aktiv werden, wenn sie der Bienenlarve zur Bedrohung werden. „Zumindest eine geringere Gewichtszunahme müssten dann die Konsequenz sein“, sagt Hendriksma. </p>
<p class="bodytext">Dafür fanden die Wissenschaftler in ihren Experimenten allerdings keinerlei Hinweise. Die Bienenlarven entwickelten sich völlig normal. Für die Bienenforscher ist das ein starker Hinweis, dass das Protein aus dem gentechnisch veränderten Mais ohne Probleme im Darm von Bienenlarven verdaut wird. </p>
<h4><b>Gentechnisch veränderter Pollen – eine globale Realität für Honigbienen </b></h4>
<p class="bodytext">„Dieses Ergebnis geht konform mit dem Stand der Wissenschaft“, sagt Stephan Härtel. Eine Überraschung war es deshalb nicht. Dennoch sei die Arbeit von internationaler Relevanz: „Wir betreiben Sicherheitsforschung, um mögliche Risiken der Grünen Gentechnik für die Honigbiene zu minimieren. Unsere Motivation liegt also im Schutz der Bienen“. </p>
<p class="bodytext">Weltweit kommen Honigbienen in allen wichtigen Anbaugebieten gentechnisch veränderter Kulturpflanzen vor. Neuentwicklungen aus der Pflanzenzucht müssen deshalb auf ihre Bienengefährlichkeit mit zeitgemäßen Methoden getestet werden. Die innovative Studie der Würzburger Forscher ist eine der wenigen unabhängigen Risikobewertungen von gentechnisch veränderten Pflanzen für Honigbienen. „Der Ansatzpunkt der Studie, die theoretisch empfindlichste Phase – das Larvenstadium der Bienen – gegenüber dem Bt-Pollen zu testen, erhöht die Sicherheit des weltweit bedeutendsten Bestäubers“, sagt Härtel. </p>
<h4><b>Die Untersuchungsmethode </b></h4>
<p class="bodytext">Für ihre Untersuchungen haben die Bienenforscher auf eine von Imkern entwickelte Technik zurückgegriffen, die auf einer künstlichen Wabe basiert, in die die Bienenkönigin ihre Eier legt. Die Wabenböden sind abnehmbar und können samt Larven von den Wissenschaftlern schonend ins Labor getragen werden. Eine direkte Berührung mit den empfindlichen Larven entfällt. Im Labor können die Wissenschaftler anschließend – anders als im Stock – unter kontrollierten Bedingungen den Einfluss von transgenen Pollen auf das Larvenwachstum untersuchen. </p>
<p class="bodytext">Für ihr neues Testverfahren sehen die Bienenforscher noch weitere Einsatzmöglichkeiten. „Unsere Pollenfütterungsmethode eignet sich beispielsweise auch sehr gut dafür, die Wirkung von Insektiziden zu testen“, sagt Hendriksma. Sie biete sich deshalb als ein Standardverfahren für die Risikoforschung an Bienen an. Für die Würzburger Bienenforscher ist die Arbeit mit dem transgenen Mais übrigens nicht beendet. In einem neuen von der EU geförderten Projekt (AMIGA) werden in den nächsten vier Jahren die Auswirkungen von gentechnisch veränderten Kartoffeln und Maispflanzen auf Honigbienen und Wildbienen untersucht. </p>
<p class="bodytext"><i>Testing Pollen of Single and Stacked Insect-Resistant Bt-Maize on In vitro Reared Honey Bee Larvae. Harmen P. Hendriksma, Stephan Härtel, Ingolf Steffan-Dewenter. <a href="http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0028174" target="_blank" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="" />PLoS ONE 6(12): e28174. doi:10.1371/journal.pone.0028174</a> </i></p>
<h4><b>Kontakt </b></h4>
<p class="bodytext">Prof. Dr. Ingolf Steffan-Dewenter, T: (0931) 31-86947 <br />E-Mail: <a href="mailto:ingolf.steffan-dewenter@uni-wuerzburg.de" class="mail" ><img src="uploads/RTEmagicC_b18ed87672.gif.gif" height="14" width="20" alt="" /><u>ingolf.steffan-dewenter@uni-wuerzburg.de</u></a> </p>
<p class="bodytext">Dr. Stephan Härtel, T: (0931) 31-81269 <br />E-Mail: <a href="mailto:stephan.haertel@uni-wuerzburg.de" class="mail" ><img src="uploads/RTEmagicC_b18ed87672.gif.gif" height="14" width="20" alt="" /><u>stephan.haertel@uni-wuerzburg.de</u></a> </p>
<p class="bodytext">Harmen Hendriksma, T: (0931) 31-82385 <br />E-Mail: <a href="mailto:harmen-pieter.hendriksma@uni-wuerzburg.de" class="mail" ><img src="uploads/RTEmagicC_b18ed87672.gif.gif" height="14" width="20" alt="" /><u>harmen-pieter.hendriksma@uni-wuerzburg.de</u></a></p>
<p class="news-author">Von: <a href="mailto:presse@zv.uni-wuerzburg.de" class="mail" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" height="14" width="20" alt="" />Gunnar Bartsch</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 07:25:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Weniger Blattläuse auf Öko-Feldern</title>
			<link>http://www.zoo3.biozentrum.uni-wuerzburg.de/aktuelles/meldungen/single_news/artikel/weniger-bl-4/</link>
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			<description>Landwirte, die vorbeugend Insektizide gegen Blattläuse spritzen, erzielen damit nur kurzfristig eine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Landwirte, die vorbeugend Insektizide gegen Blattläuse spritzen, erzielen damit nur kurzfristig einen Effekt. Auf längere Sicht tummeln sich auf ihren Äckern sogar mehr Läuse als auf unbehandelten Flächen. Das berichten Forscher vom Biozentrum der Uni Würzburg in der Zeitschrift PLoS One.</b></p>
<p class="bodytext">Wie steht es um die biologische Vielfalt auf unterschiedlich bewirtschafteten Triticale-Äckern? Das wollten die Biologen vom Lehrstuhl für Tierökologie und Tropenbiologie herausfinden. Triticale ist eine Kreuzung aus Weizen und Roggen. Weltweit wird dieses Getreide immer öfter angebaut, denn auch auf schlechten Böden liefert es gute Erträge. </p>
<p class="bodytext">Beim Vergleich von konventionell bewirtschafteten Feldern, die entweder mit Insektiziden gespritzt wurden oder unbehandelt blieben, machten Jochen Krauss, Iris Gallenberger und Ingolf Steffan-Dewenter eine Entdeckung, die alle Landwirte aufhorchen lassen dürfte: „Der vorbeugende Einsatz von Insektiziden gegen Blattläuse kostet zwar Zeit und Geld, bringt aber nach unseren Ergebnissen keine Vorteile“, fasst Jochen Krauss zusammen. </p>
<p class="bodytext">Die Wissenschaftler haben fünf Triticale-Felder, die mit Insektiziden gegen Blattläuse gespritzt wurden, mit zehn unbehandelten Feldern verglichen. „Kurzfristig führte das Spritzen zwar zu einer Abnahme der Schädlingsdichte“, sagt Krauss. „Aber nach vier Wochen fanden wir deutlich mehr Blattläuse als auf den ungespritzten Äckern. Das hat auch die Landwirte erstaunt, auf deren Feldern wir die Studie durchgeführt haben.“ </p>
<h4>Mehr Blattläuse durch weniger natürliche Feinde </h4>
<p class="bodytext">Zwei mögliche Erklärungen liefern die Forscher für das Phänomen. Denkbar ist: Die Insektizide raffen auch Tiere dahin, die Blattläuse fressen, also Marienkäfer und die Larven von Flor- und Schwebfliegen. Weil die Feinde fehlen, können die Läuse sich besser wiederansiedeln und schneller vermehren als auf ungespritzten Flächen. </p>
<p class="bodytext">Möglich ist auch ein indirekter Effekt: Das Insektizid tötet nur die Läuse, woraufhin deren Feinde den Acker verlassen – schließlich finden sie dort jetzt kein Futter mehr. Endergebnis: Auch in diesem Szenario kann sich die Blattlaus-Population nach der Wiederbesiedlung besser erholen, weil die Feinde weg sind. </p>
<h4>Größere biologische Vielfalt auf Öko-Feldern </h4>
<p class="bodytext">Auf konventionellen Äckern, die nicht gespritzt werden, scheint also die Schädlingskontrolle durch natürliche Feinde besser zu funktionieren – dank der größeren biologischen Vielfalt auf diesen Äckern. Nochmals deutlich größer ist diese Vielfalt auf ökologisch bewirtschafteten Feldern, wie die Würzburger Wissenschaftler in PLoS One berichten. </p>
<p class="bodytext">Fünfmal so viele Pflanzenarten und 20 Mal mehr Arten von bestäubenden Insekten als auf herkömmlichen Feldern fanden die Forscher auf den 15 Öko-Äckern, die sie in ihre Untersuchung einbezogen hatten. Außerdem ermittelten sie dort die dreifache Menge von Blattlausfeinden – und fünf Mal weniger Blattläuse als auf konventionellen Feldern. </p>
<p class="bodytext"><i>Krauss J, Gallenberger I, Steffan-Dewenter I, 2011: Decreased Functional Diversity and Biological Pest Control in Conventional Compared to Organic Crop Fields. PLoS ONE 6(5): e19502. doi:10.1371/journal.pone.0019502</i> </p>
<p class="bodytext"><a href="http://dx.plos.org/10.1371/journal.pone.0019502" target="_blank" class="external-link-new-window" >Link zur Originalpublikation</a> </p>
<h4>Kontakt </h4>
<p class="bodytext">PD Dr. Jochen Krauss, Lehrstuhl für Tierökologie und Tropenbiologie der Universität Würzburg, <br />T (0931) 31-82382, <a href="mailto:j.krauss@uni-wuerzburg.de" class="mail" ><img src="uploads/RTEmagicC_84797ff4b9_ef9f0d.gif.gif" height="14" width="20" alt="" />j.krauss@uni-wuerzburg.de</a> </p>
<p class="news-author"><a href="mailto:presse@zv-uni-wuerzburg.de" >Von: Robert Emmerich</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 20 May 2011 08:36:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Raps als Bedrohung für Wildpflanzen</title>
			<link>http://www.zoo3.biozentrum.uni-wuerzburg.de/aktuelles/meldungen/single_news/artikel/raps-als-b-3/</link>
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			<description>Leuchtend gelb, intensiver Duft: Im April  dominieren Rapsfelder ganze Landschaften. Ihr Blütenreich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Leuchtend gelb, intensiver Duft: Im April  dominieren Rapsfelder ganze Landschaften. Ihr Blütenreichtum lockt  Hummeln derart stark an, dass dadurch die Bestäubung von Wildpflanzen  geringer ausfällt. Das haben Forscher vom Biozentrum der Uni Würzburg  nachgewiesen.</b></p>
<p class="bodytext"> Wo Rapsfelder wie gelbe Teppiche zwischen grünen  Wiesenlandschaften liegen, ziehen sie von dort Hummeln und andere  Wildbienen ab. Kein Wunder, denn in den massenhaft blühenden Feldern  finden die Insekten deutlich mehr Nektar und Pollen.  </p>
<p class="bodytext">Für die naturnahen Lebensräume hat das Folgen: Die Echte Schlüsselblume (<i>Primula veris</i>),  die in mehreren Bundesländern auf der Roten Liste der gefährdeten Arten  steht, produziert dann 20 Prozent weniger Samen, weil die Hummeln sie  nicht mehr so gut bestäuben. Das passiert bereits, wenn die Rapsflächen  nur 15 Prozent der umgebenden Landschaft ausmachen. Diesen Effekt haben  die Wissenschaftler bei einer großen Freilandstudie auf 67 Flächen in  der Region um Göttingen gezeigt.  </p>
<p class="bodytext">Andrea Holzschuh vom Biozentrum der Uni Würzburg  sieht in dem Mechanismus eine weitere Bedrohung für ohnehin schon  gefährdete Wildpflanzen, die zeitgleich mit Raps blühen. Verschärfend  kommt hinzu: &quot;Die Anbauflächen von Raps sind in den vergangenen Jahren  stetig gewachsen, weil aus den ölreichen Samen der Pflanze Biodiesel  produziert wird.“  </p>
<p class="bodytext">Die Auswirkungen großer Rapsfelder auf naturnahe  Lebensräume haben Andrea Holzschuh und Ingolf Steffan-Dewenter gemeinsam  mit Forschern der Universität Göttingen und des Helmholtz-Zentrums für  Umweltforschung Leipzig/Halle untersucht. Ihre Ergebnisse sind in der  aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Proceedings of the Royal Society B“  veröffentlicht.  </p>
<h4>Weitere Forschung im europäischen Verbund </h4>
<p class="bodytext">Welchen Einfluss haben massenhaft blühende Felder  auf naturnahe Lebensräume? Das wird Andrea Holzschuh auch weiterhin  erforschen – als Teilnehmerin im EU-Projekt STEP: Fünf Jahre lang werden  20 Arbeitsgruppen aus 16 Ländern untersuchen, wie der globale Wandel  Bienen und ihre Bestäubungsleistung gefährdet.  </p>
<p class="bodytext">Die Würzburger Arbeitsgruppe koordiniert in diesem  Projekt die Feldforschung in sechs europäischen Ländern. Ziel dabei ist  es, weitere Wechselbeziehungen zwischen blühenden Kulturflächen und  naturnahen Lebensräumen aufzudecken. Untersucht werden die Auswirkungen  auf bestäubende Insekten, auf Wildpflanzen und auf Kulturpflanzen, die  von Insekten bestäubt werden.  </p>
<p class="bodytext"><i>“Expansion of mass-flowering crops leads to  transient pollinator dilution and reduced wild plant pollination”,  Andrea Holzschuh, Carsten F. Dormann, Teja Tscharntke, Ingolf  Steffan-Dewenter, Proceedings of the Royal Society B, online vorab  publiziert am 6. April 2011, doi:10.1098/rspb.2011.0268 </i> </p>
<h4>Kontakt </h4>
<p class="bodytext">Dr. Andrea Holzschuh, Lehrstuhl für Zoologie III (Tierökologie und Tropenbiologie) der Universität Würzburg, <br />T (0931) 31-82380, <a href="http://www.presse.uni-wuerzburg.de/pressemitteilungen/meldungen/single/artikel/raps-als-b/" target="_blank" class="mail" ><img src="http://www.presse.uni-wuerzburg.de/typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" alt="" />andrea.holzschuh(at)uni-wuerzburg.de</a>  </p>
<p class="bodytext"><b><a href="http://www.step-project.net/" target="_blank" class="external-link-new-window" >Zum EU-Projekt STEP</a></b></p>
<p class="news-author"><a href="http://www.presse.uni-wuerzburg.de/pressemitteilungen/meldungen/single/artikel/raps-als-b/" target="_blank" >Von: Robert Emmerich</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 13:58:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Dem Bienensterben auf der Spur</title>
			<link>http://www.zoo3.biozentrum.uni-wuerzburg.de/aktuelles/meldungen/single_news/artikel/dem-bienen-3/</link>
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			<description>Ein weltweites Bienensterben gibt seit vielen Jahren Anlass zur  Sorge. Die Ursachen für den plötzli...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Ein weltweites Bienensterben gibt seit vielen Jahren Anlass zur  Sorge. Die Ursachen für den plötzlichen Tod ganzer Völker sind noch  unklar. Biologen der Universität Würzburg haben jetzt einen neuen Ansatz  entwickelt, der dazu beitragen könnte, Licht ins Dunkel zu bringen.</b></p>
<p class="align-justify">Das Verschwinden hat einen Namen: Colony Collapse Disorder (CCD).  Oder auf Deutsch: Völkerkollapsstörung. Bienenforscher aus den USA  verwendeten den Begriff im Jahr 2007 zum ersten Mal, nachdem  Bienenzüchter ihnen von einem mysteriösen massenhaften Verschwinden  ihrer Völker berichtet hatten. Der plötzliche Bienentod blieb allerdings  nicht auf die USA begrenzt. Das Phänomen ist mittlerweile weltweit zu  beobachten.<br />Zahlreich sind die Theorien über die Auslöser des  Bienensterbens. Hauptverdächtige sind Parasiten wie beispielsweise die  Varroa-Milbe. Aber auch der vermehrte Einsatz von Pestiziden in der  Landwirtschaft und eine schwindende Artenvielfalt stehen im Fokus.</p>
<p class="bodytext"><b>Schwierige Forschung an Bienen</b></p>
<p class="align-justify">Schwierig gestaltet sich die Suche nach den Verantwortlichen  vor allem deshalb, weil kein Volk dem anderen gleicht und die  Bedingungen, unter denen die Bienen aufwachsen und leben, niemals  identisch sind. Für wissenschaftliches Arbeiten sind das keine guten  Voraussetzungen. Das könnte sich nun allerdings ändern: „Wir haben eine  Methode entwickelt, die es möglich macht, Bienen in großer Zahl im Labor  zu züchten“, sagt Harmen Hendriksma. Damit könnten Wissenschaftler  weltweit unter kontrollierten und miteinander vergleichbaren Bedingungen  untersuchen, welche Faktoren Bienen das Leben schwer machen.</p>
<p class="align-justify">Hendriksma ist Doktorand am Lehrstuhl für Tierökologie und  Tropenbiologie der Universität Würzburg. Über seine Arbeit berichtet die  Fachzeitschrift Methods in Ecology and Evolution der British Ecological  Society in ihrer aktuellen Ausgabe.<br />Wenn Wissenschaftler bislang  Bienen im Labor züchten wollen, benötigen sie zuallererst eine ruhige  Hand und viel Feingefühl. Mit Federn, Nadeln oder Pinzetten holen sie  die Bienenlarven aus den Waben im Bienenstock – was nicht ganz einfach  ist, da der Bienennachwuchs im frühen Larvenstadium gerade mal einen  Millimeter misst und für das bloße Auge kaum zu sehen ist. Diese Arbeit  ist zeitaufwändig und gefährlich – zumindest für die Larven. Die sind  nämlich so empfindlich, dass viele von ihnen den ruppigen Ortswechsel  nicht überleben oder oft in ihrer Entwicklung gestört werden.</p>
<p class="bodytext"><b>Die neu entwickelte Methode</b></p>
<p class="align-justify">An diesem Punkt kommt Hendriksmas Entwicklung ins Spiel: „Wir  benutzen eine Art künstliche Wabe aus Plastik“, sagt der Doktorand. Das  Kästchen ist etwa so groß wie eine Zigarrenkiste und besitzt 110 Waben,  die den typischen Wachswaben gleichen. An ihren Enden befinden sich  abnehmbare Böden, die wie kleine Näpfe geformt sind. In diese legt die  Königin ihre Eier.</p>
<p class="align-justify">Die Näpfe nehmen die Wissenschaftler anschließend ab und tragen sie  samt Inhalt in ihr Labor. „Innerhalb von 90 Minuten konnten wir auf  diese Weise mehr als 1000 Larven sammeln“, sagt Hendriksma. Die Larven  scheinen mit dieser Methode auch keine Probleme zu haben: 97 Prozent von  ihnen überlebten den Transport und entwickelten sich im Labor ganz  normal bis ins Larvenstadium kurz vor der Verpuppung.</p>
<p class="align-justify">Die erfolgreiche Aufzucht von Bienen im Labor ist laut Hendriksma der  Schlüssel für die Suche nach den Auslösern des Völkerkollapses: „Nur im  Labor ist es möglich, unter kontrollierten Bedingungen zu untersuchen,  wie sich bestimmte Faktoren auf die Entwicklung der Bienen auswirken –  beispielsweise Insektizide, die Varroa-Milbe oder eine schlechte  Ernährung.“ Ganz anders eben als in draußen lebenden Kolonien, deren  Leben von zahlreichen unkontrollierbaren Einflüssen bestimmt ist.</p>
<p class="align-justify">Mit dieser Technik könnten darüber hinaus endlich auch  Wissenschaftler an unterschiedlichen Standorten unter identischen  Bedingungen arbeiten und somit ihre Ergebnisse untereinander vergleichen  oder gegenseitig überprüfen.</p>
<p class="bodytext"><b>Die wirtschaftliche Bedeutung von Bienen</b></p>
<p class="align-justify">Mehr Wissen über das Bienensterben ist nach Hendriksmas Ansicht  unbedingt nötig: „Bienen sind sowohl für die Natur als auch für die  Landwirtschaft unverzichtbar.“ Schließlich sind Bienen die wichtigsten  natürlichen Bestäuber.</p>
<p class="align-justify">So schätzt die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der  Vereinten Nationen (FAO), dass von 100 Nutzpflanzen mehr als zwei  Drittel in erster Linie von Honigbienen bestäubt werden. Und einer  Studie von Wissenschaftlern aus Frankreich und Deutschland aus dem Jahr  2008 zufolge würden die Schäden, die in Zukunft durch das Fehlen von  bestäubenden Insekten entstehen könnten, zwischen 190 und 310 Milliarden  Euro pro Jahr betragen.</p>
<p class="align-justify">Auch in der freien Natur ist die Bestäubungsleistung der Bienen von  enormer Bedeutung. „Bienen sind wichtig sowohl für Pflanzen als auch für  Tiere.“ Sie sorgen dafür, dass sich Pflanzen fortpflanzen und Tiere von  deren Früchten ernähren können. Die Biene bilde somit „die Basis der  Artenvielfalt“.</p>
<p class="bodytext"><b>Die Forschergruppe</b></p>
<p class="align-justify">Harmen Hendriksma ist Mitglied einer Forschergruppe um Professor  Ingolf Steffan-Dewenter, der vor einem Jahr die Leitung des Lehrstuhls  für Zoologie III (Tierökologie und Tropenbiologie) an der Universität  Würzburg übernommen hat. Die Gruppe untersucht in Freilandexperimenten  und im Labor Themen wie Populationsdynamik, Artenvielfalt und  Artenzusammensetzung bei Insekten, die Wechselbeziehungen zwischen  Pflanzen, Pflanzenfressern, Bestäubern und deren Gegenspielern sowie die  Bedeutung von Insekten für terrestrische Ökosysteme. Arbeiten über die  Auswirkungen menschlicher Einflüsse auf diese Ökosysteme kommen dazu.</p>
<p class="align-justify">Wenn es um die Biene geht, erforschen die Wissenschaftler, wie sich  bestimmte Faktoren – der Rückgang der Artenvielfalt, die Intensivierung  der Agrarwirtschaft, der Anbau transgener Pflanzen, der Einsatz von  Pestiziden und die Verbreitung von Krankheiten beispielsweise – einzeln  und in verschiedenen Kombinationen untereinander auf das Vorkommen von  Arten auswirken.</p>
<p class="align-justify">Die neue Methode, Bienen im Labor zu züchten, setzen die Würzburger  Wissenschaftler bereits in einer vom Bundesministerium für Bildung und  Forschung geförderten Studie ein. Dabei untersuchen sie den Einfluss  einer neuen transgenen Maissorte auf Honigbienen.</p>
<p class="bodytext">“Honey bee risk assessment: New approaches for in vitro larvae  rearing and data analyses”, Harmen Pieter Hendriksma, Stephan Härtel and  Ingolf Steffan-Dewenter, Methods in Ecology and Evolution doi:  10.1111/j.2041-210X.2011.00099.x#</p>
<p class="bodytext">Ein PDF der Publikation erhalten Sie in der Pressestelle der Universität Würzburg, T: (0931) 31-82172, E-Mail: <a href="mailto:presse@zv.uni-wuerzburg.de" >presse@zv.uni-wuerzburg.de</a></p>
<p class="bodytext">Kontakt: Harmen Hendriksma, T: (0931) 31-82385, E-Mail:<a href="mailto:harmen-pieter.hendriksma@uni-wuerzburg.de" class="mail" ><img src="uploads/RTEmagicC_84797ff4b9_8e5c55.gif.gif" height="14" width="20" alt="" /> harmen-pieter.hendriksma@uni-wuerzburg.de</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 09:01:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Biologische Vielfalt im Fokus </title>
			<link>http://www.zoo3.biozentrum.uni-wuerzburg.de/aktuelles/meldungen/single_news/artikel/biologisch-8/</link>
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			<description>Der weltweite Klimawandel, die immer intensivere Landnutzung durch den Menschen, die Zerstörung natü...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="MARGIN-TOP: 6pt">Die Biologie-Studierenden können sich freuen – der neue Professor bringt in der Forschung eine ebenso große Bandbreite mit, wie sie schon unter seinem Vorgänger etabliert war. Mit einem Schwerpunkt auf der experimentellen Tierökologie beschäftigt sich Ingolf Steffan-Dewenter mit Populationsdynamik, Artenvielfalt und Artenzusammensetzung bei Insekten, mit den Wechselbeziehungen zwischen Pflanzen, Pflanzenfressern, Bestäubern und Gegenspielern sowie mit der Bedeutung von Insekten für terrestrische Ökosysteme. Arbeiten über die Auswirkungen menschlicher Einflüsse auf diese Ökosysteme kommen dazu. </p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN-TOP: 6pt">Dabei kombiniert der Wissenschaftler Freiland- und Laborexperimente, die zu gleichen Teilen in den Tropen und in gemäßigten Breiten durchgeführt werden. Er fragt zum Beispiel nach dem Einfluss des Klimawandels und der Landnutzung auf die Ökosysteme und die biologische Vielfalt in Asien und Afrika, in den bayerischen Alpen und in Mittelgebirgen. In der Fränkischen Schweiz ist er ebenfalls tätig; Feldforschungen plant er auch in der Umgebung von Würzburg. </p>
<h4 style="MARGIN-TOP: 6pt" class="MsoNormal">Artenvielfalt und Landnutzung </h4>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN-TOP: 6pt">Insekten sind die artenreichste Gruppe in terrestrischen Lebensräumen – und trotzdem weiß man erstaunlich wenig über ihre funktionelle Bedeutung. „Mich interessiert, welche Auswirkungen der Verlust von Biodiversität auf Ökosystemfunktionen wie Bestäubung, Zersetzung und biologische Schädlingskontrolle hat“, erklärt der Ökologe. Er untersucht unter anderem den Einfluss der Landschaftsstruktur auf Bienen, die für die Bestäubung von Kulturpflanzen und damit für die Ernährung des Menschen wichtig sind. </p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN-TOP: 6pt">Solche Forschungen können handfeste Ergebnisse bringen. In Indonesien hat das Team des Tierökologen nachgewiesen: Je größer in einem Kaffee-Anbaugebiet die Vielfalt der bestäubenden Tiere ist, desto höher fallen die Kaffee-Erträge aus. „Die Erforschung der Biodiversität macht auch ökonomisch Sinn, sie ist kein rein ethisch-moralisches Unterfangen.“ </p>
<h4 style="MARGIN-TOP: 6pt" class="MsoNormal">Globaler Wandel und Biodiversität </h4>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN-TOP: 6pt">Gesellschaftlich relevant sei die Erforschung der Biodiversität ebenso, „für die Bewältigung der gravierenden globalen Umweltprobleme ist sie unverzichtbar“, so Steffan-Dewenter. Und sie gewinne weiter an Bedeutung – unter anderem wegen des weltweiten Klimawandels, der fortschreitenden Zerstörung natürlicher Lebensräume, der Intensivierung der Land- und Forstwirtschaft, der Einschleppung fremder Arten oder der übermäßigen Nutzung biologischer Ressourcen. </p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN-TOP: 6pt">„Ich will untersuchen, wie sich diese Faktoren einzeln und in Kombination auf die Vielfalt und Zusammensetzung von Arten und auf die Wechselbeziehungen zwischen Arten auswirken.“ Um die Folgen des Klimawandels für Ökosysteme besser zu verstehen, verspricht nach Ansicht des Professors eine Kombination verschiedener Methoden Erfolg: Freilanderhebungen entlang von klimatischen Gefällen, die experimentelle Manipulation einzelner Faktoren in Klimakammer- und Freilandversuchen sowie der Vergleich mit historischen Datensätzen. </p>
<h4 style="MARGIN-TOP: 6pt" class="MsoNormal">Afrika: Ökosysteme des Kilimandscharo im Wandel </h4>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN-TOP: 6pt">Wie sich Klimawandel und Landnutzung auf Biodiversität und Ökosysteme auswirken, untersucht Ingolf Steffan-Dewenter auch am höchsten Berg Afrikas, dem fast 6.000 Meter hohen Kilimandscharo in Tansania. Er ist Sprecher der internationalen Forschergruppe „Kilimanjaro ecosystems under global change: Linking biodiversity, biotic interactions and ecosystem functioning“, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird. </p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN-TOP: 6pt">Die DFG hat das Projekt im Frühjahr 2010 bewilligt. Derzeit bauen die Wissenschaftler am Kilimanjaro zwei neue Forschungsstationen auf und etablieren 60 Langzeit-Untersuchungsflächen. Neben tansanischen Universitäten forschen die Universitäten Bayreuth, Mainz, Marburg, Oldenburg, Potsdam, Ulm, Würzburg und Bern (Schweiz) mit; außerdem das Forschungszentrum Karlsruhe und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung. </p>
<h4 style="MARGIN-TOP: 6pt" class="MsoNormal">Deutschland: Exploratorien zur Biodiversität </h4>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN-TOP: 6pt">Ebenfalls von der DFG gefördert wird ein Großprojekt mit dem Namen Biodiversitäts-Exploratorien. „Darin ist die gesamte deutsche Ökologen-Community versammelt, an die 300 Wissenschaftler“, sagt Steffan-Dewenter. </p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN-TOP: 6pt">Es geht um die Frage, wie sich unterschiedlich intensiv genutzte Grünland- und Waldflächen in ihrer Biodiversität und bei den Wechselbeziehungen zwischen den dort lebenden Arten unterscheiden. Das ergründen die Wissenschaftler auf 300 Flächen im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin nordöstlich von Berlin, im Nationalpark Hainich und Umgebung in Thüringen sowie im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. </p>
<h4 style="MARGIN-TOP: 6pt" class="MsoNormal">Ingolf Steffan-Dewenters Lebenslauf </h4>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN-TOP: 6pt">Den Lehrstuhl für Tierökologie und Tropenbiologie im Biozentrum der Uni Würzburg hat Ingolf Steffan-Dewenter seit 1. März 2010 inne. An der Uni Bayreuth war er zuvor vier Jahre lang Professor für Populationsökologie der Tiere. </p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN-TOP: 6pt">Davor forschte und lehrte er 13 Jahre an der Uni Göttingen. In deren Abteilung für Agrarökologie schrieb er seine Doktorarbeit und habilitierte sich 2002 für das Fachgebiet Ökologie. Nach dem Abitur absolvierte Ingolf Steffan-Dewenter zunächst eine Ausbildung als Imker, bevor er 1987 in Karlsruhe sein Biologie-Studium begann. </p>
<h4 style="MARGIN-TOP: 6pt" class="MsoNormal">Kontakt </h4>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN-TOP: 6pt">Prof. Dr. Ingolf Steffan-Dewenter, Lehrstuhl für Zoologie III (Tierökologie und Tropenbiologie) der Universität Würzburg, <br />T (0931) 31-86947, <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('qempxs.mrkspj2wxijjer1hiairxivDyrm1ayivdfyvk2hi');" target="_blank" class="mail" ><img src="uploads/RTEmagicC_84797ff4b9_ea8f1c_01.gif.gif" height="14" width="20" alt="" />ingolf.steffan-dewenter(at)uni-wuerzburg.de</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 13:35:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Afrika: Viele Kontakte mit Würzburg</title>
			<link>http://www.zoo3.biozentrum.uni-wuerzburg.de/aktuelles/meldungen/single_news/artikel/afrika-vi-4/</link>
		    <!-- <guid>http://www.zoo3.biozentrum.uni-wuerzburg.de/aktuelles/meldungen/single_news/artikel/afrika-vi-4/</guid>					-->
			<description>Kooperationen mit afrikanischen Forschern bündeln, stärken und ausbauen: Diesem Anliegen widmet sich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Das sagte Universitätspräsident Axel Haase am 18. November bei einer Festveranstaltung des Afrikakreises in der Universität am Sanderring. Er verwies dabei auf die lange Tradition der Würzburger Beziehungen zu Afrika: Schon 1983 wurden erste Partnerschaften geschlossen, und zwar mit Hochschulen in Nigeria und in Niger. Weitere folgten, beispielsweise mit den Universitäten Oran (Algerien) und Kinshasa (Kongo).</p>
<p class="bodytext">Die Kooperation mit den kongolesischen Forschern geht auf den Naturstoffchemiker Gerhard Bringmann zurück, den Sprecher des Afrikakreises. Er konnte unter den Gästen im Audimax der Sanderring-Uni auch seinen Partner Virima Mudogo begrüßen, den Vizepräsidenten der Universität Kinshasa, sowie Jean Melaga, den Botschafter von Kamerun. Bringmann stellte bei der Feier den Afrikakreis vor.<br /><br />Afr<b>ikakreis: die Aktivitäten</b></p>
<p class="bodytext">Sechs große Forschungskooperationen sind derzeit im Afrikakreis vertreten:</p><ul><li>Tropenmedizin: Forschung über Aids und Schlafkrankheit, Patientenversorgung, Projektberatung, humanitäre Hilfe (PD Dr. August Stich)</li><li>Naturstoffchemie: Entwicklung neuer Wirkstoffe gegen Infektionskrankheiten, zum Beispiel gegen Malaria (Prof. Dr. Gerhard Bringmann)</li><li><strong>Tierökologie und Tropenbiologie: Nutzung und Schutz der Biodiversität, Koordination des Netzwerks BIOTA-Afrika aus ca. 200 Wissenschaftlern (Prof. Dr. Karl Eduard Linsenmair)</strong></li><li>Geographie: Entwicklung von Klima und Landschaft in der Sahara, Regenerationsvermögen von Boden und Vegetation (Prof. Dr. Roland Baumhauer)</li><li>Ägyptologie: die Kultur der Nubier, eine Schnittstelle zwischen den Kulturen Afrikas und des Mittelmeers (Prof. Dr. Horst Beinlich)</li><li>Romanistik: afrikanische Literatur in französischer Sprache, Landeskunde (Prof. Dr. Brigitte Burrichter)</li></ul><p class="bodytext">„Wir wollen unsere Forschungsprojekte mit und in Afrika besser vernetzen, bündeln und nach außen bekannt machen“, so Bringmann. Aber auch dem negativen Bild von Afrika, das allzu oft in den Medien vermittelt werde, will der Kreis mit seiner Öffentlichkeitsarbeit entgegentreten.</p>
<p class="bodytext"><b>Rachitis: Projekt in Nigeria</b></p>
<p class="bodytext">Eine durch den Afrikakreis angestoßene Vernetzung stellte Bringmann beispielhaft vor: das Rachitis-Projekt der Tropenmedizin und der Geographie. In manchen Gebieten Nigerias leidet ein großer Prozentsatz der Bevölkerung massiv an Rachitis. Mehr als 800 Kinder sind betroffen; durch die Erweichung der Knochen sind ihre Beine teils schwer deformiert.</p>
<p class="bodytext">Die Tropenmediziner fanden heraus, dass die Ursache dafür kein Mangel an Vitamin D ist, sondern zuwenig Kalzium im Trinkwasser und in den Böden. „Ein klarer Fall also für eine Kooperation mit den Geographen, die seitdem intensiv mit den Medizinern zusammenarbeiten“, so Bringmann. Inzwischen gebe es beeindruckende Erfolge, den Kindern konnte mit Medikamenten, mit Kalzium und auch mit Operationen geholfen werden.</p>
<p class="bodytext"><b>HIV: Neues Graduiertenkolleg</b></p>
<p class="bodytext">Über eine Premiere berichtete der Virologe Axel Rethwilm: Er hat gemeinsam mit Kollegen in Südafrika das erste deutsch-afrikanische Graduiertenkolleg überhaupt gegründet. Forschungsthema ist die Immunschwäche Aids – denn in keinem anderen Land der Welt sind so viele Menschen mit HIV infiziert wie in Südafrika. Rund 15 Prozent der 48 Millionen Einwohner tragen das Virus in sich.</p>
<p class="bodytext">In Graduiertenkollegs arbeiten Doktoranden in einem koordinierten Programm zusammen. Künftig wird es darum einen Austausch junger Wissenschaftler zwischen Würzburg, Kapstadt und Stellenbosch geben; dazu kommen gemeinsame Sommerschulen und weitere Aktivitäten. Wohin all das führen könnte? An der Uni Würzburg womöglich zu einem fakultätsübergreifenden Begleitstudiengang Tropenmedizin, wie Rethwilm sagte.</p>
<p class="bodytext"><b>Ausstellung: die Partner in Afrika</b></p>
<p class="bodytext"><b>Welche Gesichter hinter den Forschungskooperationen stecken, zeigt eine Ausstellung, die der Afrikakreis bei der Feier eröffnete. Minnattallah Boutros, stellvertretende Sprecherin des Afrikakreises, hat sie gestaltet. Teile davon waren schon auf dem Würzburger Africa Festival 2008 zu sehen, nun ist die Ausstellung in erweiterter Form ins Foyer der Uni am Sanderring eingezogen. Dort kann sie bis Anfang Juni besichtigt werden; der Eintritt ist frei.</b></p>
<p class="bodytext"><b>Öffnungszeiten in der Vorlesungszeit:</b> Montag bis Donnerstag 7 - 22 Uhr Freitag 7 - 20 Uhr</p>
<p class="bodytext"><b>Öffnungszeiten in der vorlesungsfreien Zeit</b> (9. Februar - 17. April): Montag bis Freitag 7 - 20 Uhr</p>
<p class="bodytext"><b>Geschlossen</b> vom 31. Dezember bis 6. Januar</p>
<p class="bodytext"><b>Vortrag zur Geschichte des Kongo</b></p>
<p class="bodytext">Papa Diabaté aus Mali sorgte bei der Feier für ungewöhnte Klänge: Seine Zwischenspiele auf der Kora, einem traditionellen afrikanischen Saiteninstrument, kamen beim Publikum sehr gut an. Zum Abschluss hielt Dr. Karin Sekora, ebenfalls stellvertretende Sprecherin des Afrikakreises, einen Vortrag über die Geschichte des Kongo im Spiegel der Literatur. Der Kongo, zwischenzeitlich persönliches Eigentum des belgischen Königs, hat in der Kolonialzeit und danach eine wechselvolle Geschichte erlebt. Sie spiegelt sich in den Werken afrikanischer Schriftsteller wider.</p>
<p class="bodytext">Die Referentin sprach über die literarische Aufarbeitung dreier Epochen, die für die kongolesische Geschichte von entscheidender Bedeutung waren: Über Bernard Dadiés Darstellung der ersten Kontaktaufnahme zwischen Portugiesen und Kongolesen Ende des 15. Jahrhunderts in dem Drama Béatrice du Congo, über die historischen Hintergründe (die Inbesitznahme des Kongo durch den belgischen König Leopold II Ende des 19. Jahrhunderts) in Joseph Conrads Novelle Herz der Finsternis sowie über Aimé Césaires Drama Im Kongo. Darin analysiert der Autor die neokolonialistische Einflussnahme während der kurzen Regierungszeit von Patrice Lumumba (1960).</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.afrikakreis.uni-wuerzburg.de/" title="Opens external link in new window" target="_self" class="external-link-new-window" ><img width="14" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" height="10" alt="" />Informationen über den Afrikakreis</a></p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.gk-1522.uni-wuerzburg.de/startseite/" title="Opens external link in new window" target="_self" class="external-link-new-window" ><img width="14" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" height="10" alt="" />Das Graduiertenkolleg HIV/Aids</a></p>
<p class="bodytext"><img width="14" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" height="10" alt="" />Der Afrikakreis in der Uni-Zeitschrift Blick</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 25 Nov 2008 14:12:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Biologische Vielfalt: Artenreichtum in Gefahr</title>
			<link>http://www.zoo3.biozentrum.uni-wuerzburg.de/aktuelles/meldungen/single_news/artikel/biologisch-9/</link>
		    <!-- <guid>http://www.zoo3.biozentrum.uni-wuerzburg.de/aktuelles/meldungen/single_news/artikel/biologisch-9/</guid>					-->
			<description>Spezialisten an der Blüte - Würzburger Biologen erforschen wer in Wald und Wiese mit wem zu tun hat....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><a href="fileadmin/07020300/_temp_/mp-10.05.08-034.PDF" class="download" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/htmlarea/plugins/TYPO3Browsers/img/download.gif" alt="" />Download des Artikels als pdf-File</a>&nbsp;<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			
			<author>bluethgen@biozentrum.uni-wuerzburg.de</author>
			<pubDate>Tue, 13 May 2008 09:28:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bundeskanzlerin Merkel besucht Forschungsprojekt in Afrika, an dem auch Würzburger Wissenschaftler maßgeblich beteiligt sind. </title>
			<link>http://www.zoo3.biozentrum.uni-wuerzburg.de/aktuelles/meldungen/single_news/artikel/bundeskanz-1/</link>
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			<description>Am 6. Oktober 2007 besuchte Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Nähe von Kapstadt ein vom Bund...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="TEXT-ALIGN: justify" class="bodytext">Am 6. Oktober 2007 besuchte Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Nähe von Kapstadt ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Forschungsprojekt. In dem multilateralen Verbundprojekt mit dem Namen BIOTA AFRICA kooperieren deutsche und afrikanische Wissenschaftler mit dem Ziel, solides Handwerkszeug für eine nachhaltige Nutzung und den Schutz der biologischen Vielfalt Afrikas zu entwickeln. </p>
<p style="TEXT-ALIGN: justify" class="bodytext">Würzburger Wissenschaftler des Lehrstuhls für Tierökologie und Tropenbiologie unter Leitung von Herrn Prof. Linsenmair sowie der Stiftungslehrstuhl Fernerkundung am Geographischen Institut sind an mehreren Projekten im südlichen- und in West-Afrika maßgeblich beteiligt. Der gesamte Projektverbund BIOTA West wird gar von Würzburg aus koordiniert.<br />&nbsp;<br />Mehr Informationen unter <a href="http://www.biota-africa.org/media_a_merkel_ba.php" target="_blank" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/htmlarea/plugins/TYPO3Browsers/img/external_link_new_window.gif" alt="" />www.biota-africa.org/media_a_merkel_ba.php</a></p>
<p style="TEXT-ALIGN: justify" class="bodytext"><a href="http://www.biota-africa.org/media_a_merkel_ba.php" target="_blank" ><br /></a></p>]]></content:encoded>
			
			<author>tillmann.konrad@biozentrum.uni-wuerzburg.de</author>
			<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 08:27:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der Würzburger Biologe Florian Menzel erforscht Ameisen im Tropenwald</title>
			<link>http://www.zoo3.biozentrum.uni-wuerzburg.de/aktuelles/meldungen/single_news/artikel/der-wuerzbu-1/</link>
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			<description>Hätten Sie's gewusst? Das Gesamtgewicht aller auf der Erde lebenden Ameisen ist höher als das der de...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="TEXT-ALIGN: left" class="bodytext"><img src="uploads/RTEmagicC_1258431_0_xio-image-46cb0adde70e8.11F8T1_02.JPG.JPG" style="PADDING-RIGHT: 10px; PADDING-LEFT: 10px; FLOAT: left; WIDTH: 150px; HEIGHT: 113px" alt="" />Einer der jungen Forscher, die dem Zusammenleben der Ameisen auf der Spur sind, ist der 27-jährige Florian Menzel, der demnächst wieder zu einem dreimonatigen Forschungsaufenthalt nach Borneo aufbricht, wo „seine“ Ameisen im tropischen Regenwald leben. Florian Menzel hat zwischen 2000 und 2005 Biologie in Würzburg studiert. Dabei entdeckte er seine Vorliebe zur Tropenbiologie und speziell zur Ökologie der Ameisen. Da passte es gut ins Konzept, dass ihm eine Diplomarbeit zu diesem Thema angeboten wurde.</p>
<p style="TEXT-ALIGN: left" class="bodytext">Vorgeschlagen hat ihm das Thema der Biologe Dr. Nico Blüthgen vom Lehrstuhl für Tierökologie und Tropenbiologie. Es gibt in Deutschland kaum ein anderes Institut, das sich so intensiv mit der Tropenbiologie befasst, erklärt Florian Menzel. Schon für seine Diplomarbeit forschte Menzel im Regenwald von Borneo, weil es dort besonders interessante Ameisenarten gibt. Jetzt setzt er diese Forschung für seine Doktorarbeit fort, die bis 2009 abgeschlossen sein soll.</p>
<p style="TEXT-ALIGN: left" class="bodytext">Warum manche Ameisenarten friedlich zusammenleben, während sich andere gegenseitig „bekriegen“, ist vereinfacht ausgedrückt, die Fragestellung der der junge Biologe nachgeht. Dabei hat er interessante Beobachtungen gemacht. Er konnte feststellen, dass bestimmte Arten konfliktlos mit anderen zusammenleben, ja manchmal teilen sich sogar zwei verschiedene Arten das gleiche Nest. Wie weit geht nun die Toleranz, will Menzel wissen. Dabei setzt er verschiedene Ameisenarten gezielt um, um ihre Reaktion auf Ameisen aus anderen Nestern zu analysieren. Die Arten, die Menzel untersucht, finden sich nur im tropischen Regenwald Borneos.</p>
<p style="TEXT-ALIGN: left" class="bodytext">Mittels chemischer Analysen untersucht der junge Biologe die Stoffe von der Körperoberfläche der Tiere. Denn an ihrem Geruch können Ameisen erkennen, ob es sich um einen „Kollegen“ oder einen Fremden handelt. Den Biologen interessiert, ob Ameisen, die friedlich mit anderen zusammenleben, anders riechen als aggressive. Ziel seiner Arbeit ist es, diese chemischen Mechanismen zu verstehen und daraus Schlüsse abzuleiten, wie das System ihres Zusammenlebens generell funktioniert.</p>
<p style="TEXT-ALIGN: left" class="bodytext">In einer Forschungsstation in Borneo wird der Biologe nun seine Arbeit fortsetzen. Die spielt sich überwiegend bei Nacht ab, denn „seine“ Ameisen sind nachtaktive Tiere, die tagsüber im Nest bleiben. Ist es nicht gefährlich, sich nachts im Urwald aufzuhalten? „Man begegnet schon mal unangenehmen Tieren“, berichtet der Biologe. Vor allem vor den Feuerameisen sollte man sich in Acht nehmen, rät er, denn deren Bisse sind äußerst schmerzhaft. Auch einer Kobra ist er schon begegnet, und mit den nachtaktiven Wespen ist auch nicht zu spaßen. „In rauen Mengen“ gibt es zudem landlebende Blutegel, vor denen man sich aber mit egeldichten Spezialsocken schützen kann.Die Ameisenforschung hat an der Würzburger Universität eine lange und große Tradition. Mit der berühmteste Ameisenforscher weltweit, so Menzel, ist Prof. Bert Hölldobler, der bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2004 in Würzburg den Lehrstuhl für Verhaltensphysiologie und Soziobiologie inne hatte. „Er schuf die Grundlagen dafür, dass in Würzburg so intensiv Ameisenforschung betrieben wird“, sagt Menzel, der bedauert, dass Hölldoblers Lehrstuhl seit dessen Weggang in die USA nicht wieder besetzt wurde. Für sein Standardwerk „Die Ameisen“ wurde Hölldobler 1991 mit dem renommierten Pulitzer-Preis ausgezeichnet.</p>
<p style="TEXT-ALIGN: left" class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 09:21:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Biodiversität nachhaltig nutzen – BIOTA Afrika </title>
			<link>http://www.zoo3.biozentrum.uni-wuerzburg.de/aktuelles/meldungen/single_news/artikel/biodiversi-3/</link>
		    <!-- <guid>http://www.zoo3.biozentrum.uni-wuerzburg.de/aktuelles/meldungen/single_news/artikel/biodiversi-3/</guid>					-->
			<description>Koordination und Forschung am Lehrstuhl für Tierökologie und Tropenbiologie mit 3,3 Millionen Euro g...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="TEXT-ALIGN: justify" class="bodytext">In dem vom BMBF geförderten BIOTA West Projekt werden seit 2001 auf Basis wissenschaftlicher Daten Managementkonzepte und Handlungsrezepte erarbeitet, die zur Überwindung dieser Probleme unmittelbare Beiträge leisten. Am 15.3.2007 ist der Startschuss für die mit 6,6 Millionen Euro geförderte dritte Förderperiode gefallen. Die Gesamtzuwendung für den Zeitraum 2001-2010 beträgt dann insgesamt 13,9 Millionen Euro. Die Universität Würzburg, und vor allem der Lehrstuhl für Tierökologie und Tropenbiologie von Prof. Dr. K. Eduard Linsenmair, spielen hierbei eine zentrale Rolle. Denn von hier aus wird das insgesamt 16 Universitäten und wissenschaftliche Institute in den vier beteiligten Ländern Deutschland, Burkina Faso, Benin und Elfenbeinküste umfassende Projekt koordiniert. An der Universität Würzburg ist auch noch der Lehrstuhl für Fernerkundung von Prof. Dr. Stefan Dech beteiligt. Darüber hinaus fördert das BMBF im Rahmen von BIOTA Afrika auch Arbeiten im südlichen (BIOTA Southern Africa) und östlichen Afrika (BIOTA East). Auch im südlichen Afrika werden unter der Leitung von Prof. K.E. Linsenmair Forschungsarbeiten durchgeführt. Insgesamt beträgt die Zuwendung im Rahmen der BIOTA Projekte für den Lehrstuhl für Tierökologie und Tropenbiologie somit 3,3 Millionen Euro. Der interdisziplinäre Ansatz bezieht verschiedene natur- und geisteswissenschaftliche Disziplinen mit ein. Neben der Zoologie und der Fernerkundung, die hier in Würzburg angesiedelt sind, arbeiten Botaniker, Bodenkundler, Chemiker, Ethnologen und Sozioökonomen eng mit den Partnern an den afrikanischen Universitäten zusammen. Gemeinsam werden nachhaltige Nutzungsmethoden und effektive Schutzkonzepte der Biodiversität entwickelt, um den Zusammenbruch der afrikanischen Ökosysteme zu verhindern. Nur so können ihre Dienstleistungen („ecosystem services“, wie z.B. Bodenfruchtbarkeit, Erosionsschutz, Stoffkreisläufe und Energieflüsse, Wasserreinigung, Klimakontrolle) und Güter („ecosystem goods“, wie z.B. pflanzliche und tierische Nahrung, Rohstoffe für Kleidung, technische, medizinische Nutzung, etc. etc.) für die lokale Bevölkerung erhalten werden, die darauf lebensnotwendig angewiesen ist. Die Entwicklung von anwendungsorientierten Produkten, die den Stakeholdern vor Ort zur Verfügung gestellt werden können ist Schwerpunkt der dritten Förderperiode von BIOTA West. BIOTA West Afrika ist Teil des vom BMBF geförderten BIOLOG (Biologische Vielfalt und Globaler Wandel) Forschungsprogramms. Deutschland ist als Vertragspartner des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD) dazu verpflichtet, die darin beschriebenen Ziele umzusetzen. Das Rio-Übereinkommen unterstreicht die Notwendigkeit, die Bedeutung der Vielfalt für das Funktionieren von Ökosystemen zu verstehen, um daraus Strategien zur Erhaltung und zu einer nachhaltigen Nutzung der Vielfalt abzuleiten. Um Antworten auf diese für die Menschheit im wahrsten Sinne des Wortes überlebenswichtigen Fragen liefern zu können, bedarf es einer größtmöglichen Vielfalt an Ideen, an wissenschaftlichen Ansätzen und an beteiligten Disziplinen. Mit BIOLOG hat Deutschland diese Herausforderung der Konvention angenommen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Weitere Informationen: <br />Prof. Dr. K. Eduard Linsenmair, Tel. (0931)&nbsp;888-4351, <a href="mailto:kelins@biozentrum.uni-wuerzburg.de" class="mail" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/htmlarea/plugins/TYPO3Browsers/img/mail.gif" alt="" />kelins@biozentrum.uni-wuerzburg.de</a> <br />Zum BIOTA Afrika Projekt: <a href="http://www.biota-africa.de" target="_blank" >www.biota-africa.de</a> <br />Zum BIOLOG Programm des BMBF: <a href="http://pt-uf.pt-dlr.de/englisch/277_123_ENG_HTML.htm" target="_blank" >pt-uf.pt-dlr.de/englisch/277_123_ENG_HTML.htm</a></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Apr 2007 09:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Beteiligung der Zoologie III an neuem DFG-Projekt</title>
			<link>http://www.zoo3.biozentrum.uni-wuerzburg.de/aktuelles/meldungen/single_news/artikel/beteiligun-3/</link>
		    <!-- <guid>http://www.zoo3.biozentrum.uni-wuerzburg.de/aktuelles/meldungen/single_news/artikel/beteiligun-3/</guid>					-->
			<description>DFG-Projekt Exploratories for large-scale and long-term functional biodiversity research</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Exploratories for large-scale and long-term functional biodiversity research<br />Im Rahmen der Initiative, die Biodiversitätsforschung in Deutschland weiter zu fördern, ist der Lehrstuhl für Tierökologie und Tropenbiologie (Zoologie III) unter Herrn Prof. Linsenmair an einem DFG-finanzierten Forschungsprogramm mit verschiedenen Teilprojekten zur Arthropodendiversität beteiligt. Den Kern des Projektes werden drei weiträumig angelegte, und auf lange Sich ausgerichtete Untersuchungsgebiete in deutschen Schutzgebieten bilden (Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin, Nationalpark Hainich, Biosphärenreservat Schwäbische Alb). <br />Diese „Biodiversitäts-Exploratorien“ werden als Träger wissenschaftlicher Infrastruktur auch den intellektuellen Rahmen beleben, der für eine Diskussion der wichtigen Fragen hinsichtlich des Biodiversitätswandels und dessen Auswirkungen auf die ökosystemaren Leistungen dringend notwendig ist. Biodiversitäts- und Ökosystemforschung, die bislang häufig als getrennte Disziplinen nebeneinander existierten, laufen hier zu einer Einheit zusammen.<br />In der ersten Projektphase werden Fragen zum Verhältnis von Landnutzungsintensität, Biodiversitätswandel und Ökosystemfunktion für ausgewählte systematische Gruppen bearbeitet. Ein Jahr nach Einrichtung der „Exploratorien“, werden weitere Projekte der deutschen und internationalen Wissenschaftsgemeinde in diesen Rahmen integriert. Die Biodiversitäts-Exploratorien sollen so zu einer zentralen Drehscheibe der deutschen Biodiversitätsforschung werden.<br />Weitere Informationen finden Sie unter: <br /><a href="http://www.bio.uni-potsdam.de/biodiversity-exploratories/" target="_blank" >http://www.bio.uni-potsdam.de/biodiversity-exploratories/</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 21 Jul 2006 12:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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